Unsere Ziele

Im Resumé stellen sich die Unternehmensziele also folgendermaßen dar:

  • Einen Beitrag leisten zur effizienten und adäquaten Gestaltung von Planungs- Monitoring- und Evaluierungsprozesse auf lokaler Ebene.
  • Nachhaltigkeit von Entwicklungsprojekten erhöhen.
  • Lokale (Wirtschafts-)strukturen stärken und Dezentralisierungsprozesse fördern.
  • Als langfristige Wirkung einen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität in Gemeinden und Regionen leisten, indem ein höheres Einkommen erzielt und Arbeitsplätze geschaffen werden.

In der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) werden in einem Großteil der Partnerländer Projekte und Maßnahmen zur Lokalen Entwicklung und Einbeziehung der Zivilgesellschaft in lokale Planungsprozesse gefördert. Diese Bestrebungen im Rahmen der Prozesse, die in Rio ab 1992 im Rahmen der “Lokalen Agenda” angestoßen wurden und mit der Paris-Erklärung Bestätigung fanden, werden i.d.R. bei bilateralen Verhandlungen zwischen dem deutschen (oder europäischen) Staat und der Regierung des jeweiligen EZ-Partnerlandes festgelegt. In Lateinamerika, und speziell in der Andenregion, ist das Thema Öffentliche Verwaltung auf lokaler und regionaler Ebene, sowie die damit verbundene Förderung der Zivilgesellschaft, Schwerpunkt der deutschen EZ in Peru, Ecuador und Bolivien.

Aber auch in Deutschland wird das Thema der lokalen partizipativen Planungs- und Implementationsprozesse, beispielsweise in der lokalen Wirtschaftsförderung in strukturschwachen Gebieten, zunehmend wichtiger. In Anbetracht der derzeitigen internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise wird die lokale oder territoriale Wirtschaftsförderung zunehmend als alternative Wirtschaftspolitik diskutiert.

Ausgehend von der Frage, wie Planungs- Monitoring- und Evaluierungsprozesse auf lokaler Ebene adäquat und effizient gestaltet werden können, entwickelte sich die Geschäftsidee der KauCo: Ein Angebot an Training- und Consulting-Leistungen zum Thema “Kreativ planen und handeln auf lokaler Ebene”.

Besonders an dieser Geschäftsidee ist die Einbeziehung von kreativen und flexiblen Planungsmethoden für die Lokale (Wirtschafts-)Entwicklung, die aus den weit verbreiteten starren Schemata ausbrechen und an die jeweilige lokale Realität angepasste Vorgehensweisen anbieten. Hierbei steht die Motivation und Partizipation des Unternehmertums und der Zivilgesellschaft im Vordergrund. Das angebotene Paket trägt so nicht nur zu einer guten und realistischen Gemeindeplanung bei, sondern hilft auch bei der Implementation, dem Monitoring und der Evaluierung der erstellten Entwicklungspläne. Bei traditionellen Gemeindeplanungsmethoden wird dies, besonders in Entwicklungsländern, häufig nicht beachtet, bzw. wird die Planung am Schreibtisch von Einzelpersonen erstellt und hat kaum Chancen für eine Umsetzung.

Durch meine siebenjährige Erfahrung mit integralen Capacity-Building-Prozessen zu Lokaler Entwicklung, sowie der Feldarbeit mit lokalen und regionalen Verwaltungen, vordienlich im Bereich der Wirtschaftsförderung, konnte ich die Engpässe und Schwachstellen in Planungs- und Implementationsprozessen erleben, sowie an der Entwicklung von innovativen Methoden mitwirken, die die häufig unterschätzte Meta-Ebene der Einstellungen und kulturellen Werte mit einbezieht. Lokale Planung kann nur erfolgreich sein, wenn das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen in die Gemeindeverwaltungen durch konkrete gemeinsame Aktionen erhöht wird.

Geschäftsfeld der Unternehmung ist die Weiterbildung und Beratung.

Die Aufgabenfelder sind Planung und Durchführung von Capacity-Building-Projekten zur Lokalen (Wirtschafts-) Entwicklung in Deutschland sowie Einsätze für deutsche und internationale Organisationen, die in Entwicklungsländern tätig sind. Die Vorbereitung von Mitarbeitern für die internationale Zusammenarbeit in dieser Thematik gehört mit in das angegebene Aufgabenfeld. Überdies wird Bedarf von Schulen und Universitäten an Referenten zu entwicklungspolitischer Bildung angemeldet. Durch meine vorherige Tätigkeit als Entwicklungshelferin des Deutschen Entwicklungsdienstes und Programmkoordinatorin bei InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH, die entwicklungspolitische Bildungsarbeit fördern, bestehen bereits konkrete Kontakte diesbezüglich.